Erkältung: 80% der Deutschen ändern Ihr Verhalten

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Deutsche passen ihr Verhalten bei Erkältung an: Forsa Umfrage

Seit unser Klima nicht mehr in geordneten Bahnen läuft, erleben wir immer häufiger Wetterwechsel mit starken Temperaturschwankungen. Die Kalt-Warm-Wechsel rufen dabei so manche Erkältung auf den Plan. Eine Umfrage des Forsa Institutes hat hierzu interessante Erkenntnisse gewonnen. So stellen wir Deutschen in der Erkältungszeit offenbar bewusst unser Verhalten um.

Das Verrücktspielen des Wetters stellt unser Immunsystem vor neue Herausforderungen. Zeitperioden für eine Erkältung sind variabel und kaum vorhersehbar.

Weniger soziale Kontakte bei Erkältung

Ob wir wollen oder nicht, irgendwann erwischt uns die ungeliebte Erkältung. Besser ist es natürlich, wenn wir der Erkältung erst gar keine Chance geben sich bei uns breit zu machen.

So sieht es übrigens auch der Großteil der Deutschen, wie eine Studie herausfand. Demnach verändern in der Erkältungssaison fast 80 Prozent der Deutschen ihr Verhalten. Das ergab eine Umfrage des Befragungsinstituts Forsa. Durchgeführt wurde die Studie bundesweit und repräsentativ für die deutsche Bevölkerung ab 18 Jahren.

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Überraschend ist auch, dass nahezu die Hälfte der Befragten sogar die sozialen Kontakte einschränkt, um gesund zu bleiben. Das heißt beispielsweise, dass man sich weniger mit Freunden und Bekannten trifft, größere Menschenansammlungen vermeidet oder das Händeschütteln minimiert.

Was auf jeden Fall gegen Erkältung hilft: Händewaschen

Ende letzten Jahres war der Welttag des Händewaschens, eine Initiative der Weltgesundheitsorganisation. Und das ist auch gut so, denn das richtige und regelmäßige Reinigen der Hände ist nach wie vor eine gute und wichtige Methode den Bakterien das Leben schwer zu machen – gerade zur Erkältungszeit.

Um so erschreckender sind die Ergebnisse einer aktuellen weiteren Forsa Umfrage aus dem letzten Jahr, die im Auftrag der Krankenlasse KKH durchgeführt wurde. Danach verzichten von den rund tausend Befragten jeder dritte Mann und jede vierte Frau nach dem Heimkommen auf das Händewaschen. Rund ein Drittel wäscht sich zudem vor dem Essen nicht die Hände.

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Was man tagsüber alles anfasst: Hot-Spots der Keime

Und noch etwas hat die Forsa Umfrage aufgedeckt. Rund 50 Prozent der Umfrage-Kandidaten versucht im Alltag möglichst wenig anzufassen, um sich vor Keimen zu schützen. Hoch im Kurs stehen Türklinken, Handläufe oder Schalter. Die mit Abstand größte Ablehnung haben die Befragten gegenüber öffentlichen Toiletten. Für 91 Prozent von ihnen ist die Nutzung besonders unangenehm. Weitere Ablehnung gibt es für Haltegriffe in Bus und Bahn, gefolgt von Handläufen von Rolltreppen und Treppengeländern.

Für nahezu 50 Prozent der Studienteilnehmer sind Türklinken in öffentlichen Gebäuden ein rotes Tuch. 43 Prozent empfinden das Berühren von Griffen an Einkaufswagen und 33 Prozent das Drücken von Tastaturen an Geldautomaten besonders unschön.

Hände richtig waschen und Erkältung vorbeugen

Für all diejenigen, die noch einmal nachlesen möchten, wie man seine Hände richtig reinigt und so der Erkältung vorbeugt, hier die Anleitung.

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